Dem Stress auf Messen Paroli bieten – MesseTipps (33)

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Messen bedeutet fast immer Stress – egal in der Vorbereitung, während der Veranstaltung oder bei der Nachbearbeitung. Die Arbeitsbelastung ist immens. Mit ein paar einfachen und wirklich überall anwendbaren Tipps, können Sie entspannen. Und dies innerhalb weniger Momente. Stress auf Messen muss wirklich nicht sein.

Kundengespräche, Hektik auf dem Messestand und ständiger Termindruck lassen kaum noch Zeit zum Verschnaufen. Auch ist meist der Messeabend nicht frei von Arbeit: Smartphone, Emails und soziale Netzwerke „rufen“ nach Ihnen. Abschalten wird zunehmend zu einem ernsthaften Problem. So schön die digitale Welt auch sei mag, so artet die Erwartung an ständige Erreichbarkeit vielerorts in ernst zunehmenden Stress aus.

Im Extremfall können bei Stress auf Messen und ständiger Überforderung Krankheiten wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Nervosität entstehen – das Leben am körperlichen Limit kann auch Herz-Kreislaufprobleme zur Folgen haben.

Mit ein paar wenigen Eselsbrücken, überstehen Sie jede Messe und jedes Event ohne Blessuren.

Positive Lebenseinstellung ist Grundlage

Von Natur aus sind die körperlichen Auswirkungen von Stress nichts Schlechtes, sondern vielmehr ein uralter menschlicher Schutzmechanismus. In den vergangenen Jahrhunderten folgte der abrupten Anspannung die Entspannung – in unserem heutigen beschleunigten Leben nehmen wir uns dafür jedoch nicht mehr die Zeit.
Um mit den negativen Belastungen durch Stress besser umgehen zu können, hilft positives Denken. Vielleicht klingt es vielen Menschen zu banal, aber es hilft tatsächlich! Mit einer positiven Grundeinstellung kann man schwierige Lebenslagen wesentlich leichter begegnen. Oftmals ist die körperliche Anspannung hausgemacht und hat nur etwas mit negativen Glaubenssätzen oder falschen Erfahrungen zu tun.

Als Hintergrundinformation muss man wissen, dass sich der Körper je nach Ihrer Sichtweise und Herangehensweise auf Situationen unterschiedlich einstellt. Dementsprechend produziert Ihr Organismus dann auch mehr oder weniger Stresshormone. Nicht falsch versehen: schönreden und wegschauen ist nicht gemeint. Vielmehr sollen Sie sich gerade in herausfordernden Momenten auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren und keinesfalls in Selbstmitleid versinken.

Kleine Auszeiten sind überlebenswichtig

Gleichwohl braucht man auch bei der positivsten Lebenseinstellung mal zwischendurch kleine Auszeiten. Es müssen keine großen Taten sein, in Ruhe einen Tee trinken oder Raumluft mit Sauerstoff anreichern (Fenster öffnen), wirken oftmals schon Wunder. Auch ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft wirkt wohltuend. Kreislauf und Seele werden die kleine Pause nutzen, um zu entspannen. Haben Sie gewusst, dass ein Spaziergang von mittlerer Länge die Durchblutung bestimmter Gehirnregionen um bis zu einem Drittel fördert? Nicht überraschend ist, dass sich die Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung steigert. Auch trägt die bessere Durchblutung dazu bei, dass es zu einer höheren Ausschüttung von Endorphinen, was Ihre Stimmung hebt, kommt.

Prospektständer für Messen nehmen Ihnen den Stress auf Messen

Bei richtiger Platzierung helfen Prospektständer für Messen den Ablauf auf Messeständen zu optimieren – in geordnete Bahnen zu lenken. So kann Ihr Messestandpersonal nicht nur mehr Besucher empfangen, sondern dazu auch noch entspannter auf unvorhergesehene Situationen reagieren.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Müdigkeit auf dem Messestand überwinden – MesseTipps (32)

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Müdigkeit auf dem Messestand überwinden, ist fast auf jeder Messe eine Herausforderung. Müde Mitarbeiter sind auf dem Messestand eine richtige Plage – doch dagegen lässt können Sie was tun. Mit diesen einfachen und ebenso effektiven MesseTipps werden Leistungstiefs schnell überwunden.

Müde Mitarbeiter wirken auf für Messestandbesucher nicht nur demotivierend und abstoßend, sondern kosten Ihrer Firma bares Geld. Unkonzentriertheit, langsames arbeiten und eine wesentlich höhere Fehlerquote sind die Folgen. Ein Geheimnis von Verkaufsprofis ist deren Ausgeschlafenheit: diese argumentieren und handeln effektiver als übermüdete Menschen, welche teilweise bei Verkaufsgesprächen oder Präsentationen hektisch, impulsiv oder gar frustriert reagierten.

Auch wenn es viele Chefs gerne möchten, können Sie Ihre Mitarbeiter nicht am Messeabend um 22.00 Uhr ins Bett schicken. Dennoch können Führungskräfte einen Beitrag leisten, dass die Standbesatzung wach und konzentriert arbeiten – die Müdigkeit auf dem Messestand überwinden. Wenn Sie die nachfolgenden Tipps beherzigen, steht einem erfolgreichen Messetag kaum noch etwas im Wege.

Helligkeit hilft Müdigkeit auf dem Messestand überwinden – erweckt die müdesten Menschen

Eine helle Umgebung signalisiert dem Körper, dass es Zeit ist, die Schlafphase zu beenden und Leistung zu bringen. Diese einfache wie effektive Erkenntnis ist keine neue Weisheit, sondern dient der Menschheit seit jeher. Ein hell ausgeleuchteter Messestand ist zudem auch für Besucher einladender, weil sich der menschliche Körper zu den Orten angezogen fühlt, welche hell sind und einen strukturierten Eindruck abgeben.

Bewegung bringt Kreislauf in Schwung

Ausreichend Bewegung bringt jeden noch so verschlafenen Kreislauf in Schwung. In Verbindung mit frischer Luft ist Bewegung – Spaziergang über das Messegelände – so effektiv wie eine kalte Dusche am frühen Morgen. Durch die Einatmung frischer Luft werden die Körperzellen derart angeregt, dass die Wirkung mehrere Stunden anhält. Schlechtes Wetter gibt es nicht: Regenschirme haben die meisten Menschen dabei oder die nette Kollegin.

Fettiges Essen sorgt für Kantinenkoma

Auf mehrtägigen Messen oder Events ist die Ernährung von größter Bedeutung. Auf alle Fälle soll man fettige Mahlzeiten vermeiden, welche der Körper nach der Einnahme sonst ausgiebig verdauen möchte. Die Müdigkeit und Trägheit sind unausweichliche Folgen. Postprandiale Müdigkeit – schon einmal gehört? Dies ist der Fachbegriff für den Zustand, bei dem der Körper einen Großteil seiner Energie in die Verdauung investiert. Je schwer verdaulicher das Essen ist, desto müder wird der Mensch.
Greifen Sie lieber zur Obstschale anstatt zu Süßigkeiten, Currywurst mit Pommes Frites oder Hamburger & Co.

Wasser belebt Geist und Seele

Trinken Sie Wasser! Denn wer nicht genug trinkt, wird schneller müde. Der Grund sei laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung, dass die Gehirnzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden können.
Kurzfristig hilft auch Kaffee die Müdigkeit auf dem Messestand überwinden – allerdings lässt bei Dauertrinkern die stimulierende Wirkung schnell nach.

Nickerchen machen

Das öffentliche Nickerchen Inemuri ist vor allem in Japan weit verbreitet: Dort erntet niemand komische Blicke, der paar Minuten die Augen schließt. Im deutschsprachigen Raum ist der Mittagsschlaf verpönt, obwohl dieser als das beste Gegenmittel gegen das Mittagsmüdigkeit. Die amerikanische Weltraumbehörde Nasa hat wissenschaftlich bewiesen, dass müde Piloten nach 40 Minuten Schlaf 34 Prozent leistungsfähiger und 100 Prozent wacher waren.

Prospektständer für Messen helfen beim Stressabbau

Um den Ablauf am und auf dem Messestand stressfreier zu gestalten, dienen zum Beispiel Prospektständer für Messen – als erste Anlaufstelle und zur ersten Orientierung.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Messebesucher ansprechen und mit Messebesuchern ins Gespräch kommen – MesseTipps (31)

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Messebesucher ansprechen – Kontakte zu knüpfen – ist Sinn einer jeden Messebeteiligung. Nicht die Anzahl der Kontakte ist von Bedeutung, sondern die Qualität der Kontakte.

Dies weiß man aber zumeist er während oder nach dem Gespräch. Deshalb ist es von großer Bedeutung – wenn nicht sogar überlebenswichtig, dass man jede Gelegenheit zur Kontaktanbahnung nutzt. Ob dies mit der Ansprache z. B. am Prospektständer für Messen geschieht oder als lockerer Plausch vor dem Messestand, ist Geschmackssache. Beide Methoden sind sehr erfolgsversprechend.

Messebesucher ansprechen kostet häufig Überwindung

Jedoch ist es keine Leichtigkeit mit Fremden ins Gespräch zu kommen, oft kostet es gar ein Haufen Überwindung. Abfuhren sind an der Tagesordnung. Ja, auf Messen werden Besucher aber auch an jeder Ecke angesprochen, da muss alles stimmen, dass man die Chance hat, ins Gespräch zu kommen.

Wenn Sie einen Messebesucher ansprechen, dann helfen Ihnen die nachfolgenden Messetipps bei der Kontaktaufnahme – die höfliche und doch direkte Verabschiedung folgt einem der nächsten MesseTipps.

Seien Sie charmant

Lächeln Sie – nicht gezwungen, sondern auf natürliche Art.
Es mag banal klingen, ist aber von elementarer Bedeutung. Wollen Sie von einer Person angesprochen werden, der man ansieht, dass sie eigentlich gar keine Lust auf Sie hat?

Banalitäten sind der beste Einstieg

Fallen Sie nicht direkt mit Ihrem Anliegen (z. B. Messeangebot oder Produktneuheit) über den Angesprochenen her.
Es ist viel erfolgversprechender, wenn Sie das Gespräch mit simplen Themen beginnen: Wohlbefinden, Messethemen und Branchengeflüster – all dies sind Themengebiete, in beim Gesprächseinstieg hilfreich sind.

Schauen Sie auch nach Gemeinsamkeiten: Regionale Nähe, Kleidung oder ähnliche Banalitäten. Wenn Ihnen gar keine Gemeinsamkeit auffallen, dann hier ein genialer Tipp – es gibt garantiert eine Übereinstimmung: Sie sind auf derselben Veranstaltung!

Muffel bleiben Muffel

Es gibt Menschen, die sind dankbar, von Ihnen angesprochen zu werden. Aber trotzdem wird es auch Ihnen mal passieren, dass jemand nur schmalspurig antwortet oder sich gar völlig uninteressiert von Ihnen abwendet. Nehmen Sie es nicht persönlich! Es gibt sie immer und überall: muffelige und schlecht gelaunte Zeitgenossen.

Nicht jeder steckt den Messestress unbeschadet weg. Dies ist aber nicht Ihr Problem. Verabschieden Sie sich höflich und wenden Sie sich einfach einer anderen Person zu.

Stellen Sie sich vor – Anonymität ist Erfolgskiller

Eigentlich nicht der Rede wert, aber leider nicht immer selbstverständlich: Stellen Sie sich nach dem ersten Smalltalk vor! Geben Sie Ihren Name preis, und erfahren Sie den Namen Ihres Gegenübers. Sich namentlich vorzustellen, ist nicht nur höflich, es schafft auch Vertrauen und Verbindlichkeit.

Zeigen Sie Interesse am Gegenüber

Fragen Sie! Die Mehrzahl unserer Zeitgenossen sind positiv überrascht und erfreut, wenn sich jemand für sie interessiert. Die Frage nach Meinungen und nach Plänen eröffnen neue Gesprächsthemen.

Körpersprache ist Signalgeber

Halten Sie Blickkontakt und achten Sie darauf, dass auch Ihre Körperhaltung bzw. -sprache Interesse signalisiert. Vermeiden Sie die Arme nicht zu verschränken, sondern öffnen.

Messebesucher ansprechen ist keine Kunst, sondern eine Sache der Übung. Vielleicht gibt es in Ihrem Privatleben Gelegenheiten, wo Sie fremde Menschen ansprechen und nach banalen Dingen fragen können.

Mit den oben genannten MesseTipps können Sie nahezu jeden noch so verschlossenen Messebesucher ansprechen. Als ganz wichtig erachte ich, dass Sie Ihren Gegenüber mit einer persönlichen Note und höflich ansprechen. So sind Ihnen Tür und Tor geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Planung und klare Zielsetzung entscheiden über erfolgreiche Messebeteiligung – MesseTipps (30)

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Eine erfolgreiche Messebeteiligung ist kein Selbstläufer – wie bei jedem größeren Projekt ist Planung in Kombination mit Zielsetzung ein wertvolles Gut. Der entscheidende Faktor zur erfolgreichen Messebeteiligung ist der Mensch – Ihre Mitarbeiter, Ihr Personal! Beziehen Sie große Teile der Firma in die Planung mit ein. So steigern Sie die Verbundenheit und den Teamgeist, welcher auf Messen von großer Bedeutung ist.

Planung frühzeitig beginnen

Um den bestmöglichen Profit aus Ihrem Messeauftritt heraus zu holen, ist es von großer Wichtigkeit, frühzeitig mit der Planung zu beginnen. Bestimmen bzw. wählen Sie einen Messeverantwortlichen, dem die Hauptverantwortung obliegt. Es versteht sich von selbst, dass diese Person alle relevanten Schritte mit der Geschäftsleitung abspricht.

Auch soll es in der Macht des Messeverantwortlichen liegen, weitere Personen in das Team aufzunehmen. Kompetenzen bündeln, ist der Grundstein für eine erfolgreiche Messebeteiligung. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Personenkreis nicht ausufert, denn es Bedarf mehr als nur endlose Diskussionen, dass die Messeziele erreicht werden.

Apropo Messeziele, diese müssen zuerst fixiert werden – schriftlich! So weiß jeder Betroffene, wo die Erwartungen an die Veranstaltung liegen. Dementsprechend umfangreich kann man die weiteren Schritte in Angriff nehmen: ob es sich um Standfläche, Marketingbudget oder Auswahl der Exponate geht.

Im Fokus mit dem Messeziel

Setzen Sie sich und Ihrer Belegschaft klare Ziele. Soll die Veranstaltung zum Markenaufbau dienen? Markenimage festigen? Steht eine Produktvorstellung im Vordergrund oder ist der Kontakt zu Bestandskunden das Ziel? Daneben gibt es noch die Neukundengewinnung zu beachten.

Von obigen Antworten hängt es unter anderem ab, wenn Sie einladen und um welche Zielgruppe Sie aktiv werben? Wie viele (neue) Leads möchten Sie über den Messezeitraum erhalten?

In einer der kommenden MesseTipps gehe ich näher auf Messeziele und Kennzahlen ein – wirklich ein Thema für sich.

Deadlines sorgen für Entspannung

Notieren Sie die Deadlines. Dies sind z. B. Anmeldefristen beim Veranstalter, Webmaster für Umsetzung der paralell laufenden Onlinekampagne zum Event, Abstimmung mit Marketingabteilungen und weiteren Abteilungen wie z. B. der Produktion: Sie wollen ja nicht ohne Exponate auf dem Messestand stehen.

Eine Anmerkung für Sparfüchse: oftmals gibt es bei frühzeitiger Registrierung beim Messeveranstalter häufig üppige Frühbucherrabatte; genauso wie bei diversen Messehotels.

Zielpublikum neugierig machen

Allein durch Ihre Anwesentheit locken Sie kaum eine Person auf den Messestand. Eine Botschaft oder ein Messeslogan muss her!
Sie halten dies vielleicht für ein mittelständisches Unternehmen für übertrieben, aber meine Erfahrung ist, dass alle Kunden, welche ich davon überzeugen konnte eine Messebotschaft zu kommunizieren, Ihre Messeziele ausnahmslos übertroffen haben.

Ja, es ist viel Anstrengung und viel Zeit notwendig bis der Messeslogan letztlich generiert ist, aber dieser Einsatz lohnt! Wählen Sie Ihre Botschaft mit Bedacht. Einigen Sie sich im Unternhemen auf eine einzige Botschaft. Das Zeitfenster, wo das Zielpublikum für Messethemen empfänglich ist, ist klein. Deshalb ist es von immenser Bedeutung, nicht zu viele Botschaften zu kommunizieren.

Klar, Ihr Slogan wird mit denen der Mitbewerber vor und auf der Messe konkurrieren. Konzepte, welche herausstechen, sind Erfolgsgaranten! Aussteller ohne Slogan oder mit ideenlosen Messeständen werden wortwörtlich untergehen.

Erfolgreiche Messebeteiligung nur mit ganzheitlicher Strategie

Ganz wichtig ist, dass Sie eine ganzheitliche Linie verfolgen. Der Beginn macht das Einladungsschreiben über Werbegeschenke, Standdesign, Kleidung bis hin zu eventuellen Tragetaschen für Ihre Standbesucher. Wenn man eine erfolgreiche Messebeteiligung großer Unternehmen analysiert, dann stellt man sehr schnell fest, dass deren Messeplanung von Beginn an einer ganz bestimmten Strategie zu Grunde liegt. Sie können dies auch. Die Unternehemnsgröße ist nicht von entscheidender Bedeutung, sondern der Wille zum Erfolg!

Notanker sind immer Prospektständer für Messen mit einem ansprechenden Flyer oder Katalog. Es muss nicht immer der „große Wurf“ sein.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Nach der Messe ist vor der Messe – MesseTipps (27)

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Die Messe bzw. Ihre Messebeteiligung kann nur so gut und erfolgreich gelingen wie Ihre Vorbereitung ist! So wichtig der Messeauftritt auch sein mag, die Vorbereitung ist einer der wesentlichen Schlüssel zu Ihrem Messeerfolg.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Eine erfolgreiche Messebeteiligung beginnt schon etliche Wochen bevor die Besucher auf Ihren Messestand kommen. Unschwer ist zu vermitteln, dass die Organisation des Messeauftritts eine genaue und detaillierte Planung erfordert. Mit der Festlegung von Messezielen und des Kostenrahmens beginnt die Vorbereitung zum Messeauftritt.

Mit Ausarbeitung und Bestellung des Messestandes wird sozusagen der Grundstein gelegt. Aber jetzt fängt die Arbeit erst an: Prospekte aktualisieren, Prospektständer für Messen auf Vordermann bringen, Präsentationen planen sowie die Ausstellungsstücke fertigen, ist alles noch Kleinkram – oftmals Routine!?

Ein Messestand wird nur zum Erfolg, wenn auch das Einladungs- und Besuchermanagement stimmt. Dies kann nie zur Routine werden, da sich zu jeder Messe grundlegende Dinge ändern: ob es Ort, Slogan oder Standort ist. Jede Messe hat auch Ihre Feinheiten, welche bei der Interessenten- bzw. Besucheransprache von großer Bedeutung sind. Es ist nie verkehrt zu beobachten wie die Messegesellschaft bzw. der Veranstalter um Besucher wirbt. Wenn in deren Fachabteilungen keine Vollpfosten sitzen, lohnt es sich an diese Kampagnen anzulehnen. Sicher verrate ich Ihnen kein Geheimnis, wenn ich sage, dass vor Großveranstaltungen sehr viel Geld ausgegeben wird, um herauszufinden, was potentielle Besucher anspricht.

Kundenkontakte sind das Geheimnis

Während Messen begegnen sich viele Menschen. Obwohl virtuelle Zusammenkünfte an der Tagesordnung sind, sitzt es ganz tief in unseren Genen verankert, Menschen ein größeres Vertrauen zu schenken, wenn man den Gegenüber persönlich trifft. Den persönlichen Kontakt kann man durch nichts ersetzen.
Früher war der wöchentliche Markt zur Meinungs- und Interessenbildung von Bedeutung, heute Messen und Ausstellungen. Die modernen Medien wie Internet und Videokonferenzen, können dies keineswegs ersetzen – höchstens ergänzen. Daher ist es umso wichtiger, den persönlichen Terminkalender überwiegend für Kunden und Interessenten frei zu halten.

Mein Kredo ist, dass sich Partnerfirmen und Mitbewerber abends oder zu einer verkürzten Mittagspause treffen können, aber die Kernzeiten sind ausschließlich Ihren Kunden vorbehalten. Behalten Sie im Hinterkopf, dass Sie nur so erfolgreich sein werden, wie Sie Kunden und Laufkundschaft von Ihrem Unternehmen begeistern können.

Messegesellschaften üben sich als Partnervermittler

Immer mehr Messegesellschaften unterstützen Aussteller und Besucher beim Zusammenkommen. Virtuelle Treffen vor der Messe und anhand entsprechender persönlicher Vorlieben bzw. Bedürfnisse des Messebesuchern versuchen die Veranstalter individuelle Messerundgänge inkl. der Terminvereinbarungen auf Messeständen zu planen. Partnervermittlungsportale laufen nach dem gleichen Prinzip ab: Personen mit übereinstimmenden Eigenschaften werden einander vorgeschlagen – verkuppelt.
Dazu bedarf es von beiden Seiten möglichst detaillierte Angaben zum Portfolio bzw. den Erwartungen an den Messebesuch offen zu legen. Niemand soll durch die Filter fallen und unberücksichtigt bleiben.

Oben genannter Service steckt noch in den Kinderschuhen, aber schon in wenigen Jahren wird dies zum Messealltag gehören. Sehr erfolgreich tun unter anderem die Messen drupa und CeBIT diese Dienste bereits anbieten.
Viele Möglichkeiten und Facetten bleiben derzeit noch unberücksichtigt, aber mit dem stetigen Einzug von künstlicher Intelligenz (KI) kann man zum Beispiel auch Besucherströme optimaler verteilen und damit die Auslastung der Messestände kontinuierlicher gestalten. Die Möglichkeiten werde ich in einem meiner nächsten MesseTipps darlegen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Wie Sie mit Banalitäten Ihren Messeerfolg (noch) verhindern können – MesseTipps (21)

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Messeerfolg kann man immer verhindern!

Messeerfolg rennt Ihnen nicht mit offenen Armen entgegen!

Es gibt kaum etwas schlimmeres, als wenn der Messestand gut geplant und aufgebaut ist, das Einladungsmanagement perfekt lief und dann auf dem Messestand ein paar Banalitäten alle vorherigen Bemühungen zu Grunde richten.

Seien Sie Messebesucher …

Versetzen Sie sich in die Lage der Messebesucher. Finden Sie es einladend und reizend, wenn …
– kein Standpersonal auf Stand ist oder dieses mit sich selbst beschäftigt ist?
– Personal nicht erkennbar ist und man sich durchfragen muss, wer zum Aussteller gehört?
– Sie als Besucher ignoriert werden?
– Standpersonal sich lieber untereinander unterhalten, mit Smartphones spielen?
– Zeitungen für Aussteller interessanter als Besucher ist?
– Sie von Heerschar von Verkäufern „überfallen“ werden?
– Aussteller den Messestand mit versträngten Armen „bewachen“ anstatt offen auf Besucher zuzugehen?
– Mahlzeiten von Ausstellern am Empfangstresen oder Kommunikationsbereichen eingenommen wird?
– Unordnung (leere Gläser, Unterlagen von letzter Besprechung) auf Messestand herrscht?
Prospektständer leer sind?
– ausstellende Firma laute und/oder unangenehme Musik spielen?

Sie sehen, es gibt viele Banalitäten, welche Besucher abstoßend empfinden. Um Ihren Messeerfolg nicht wegen solchen Kleinigkeiten zu gefährden, sollten Sie stets mit offenen Augen auf und um Ihren Messestand rumlaufen.

… mit offenen Augen durch die Hallen laufen!

Waren Sie auch schon einmal Besucher auf einer Messe? Merken oder notieren Sie sich die Dinge, welche Ihnen bei Ausstellern nicht gefallen (haben). Machen Sie es besser!

Vermeiden Sie obige Stichpunkte und Sie zählen schon (fast) zu den Gewinnern.
Es ist wirklich nicht schwer, wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet, dass man auch mit einem standardisierten Messestand große Erfolge feiern kann. Sehr viel hängt mit der Grundeinstellung des Messestandpersonals zusammen: wenn man den eigenen Messestand sowie das eigene und das Verhalten von Kollegen aus der Sicht des Besuchers betrachtet, so kann man viel, viel lernen.

Das Marketingbudget kann noch so groß sein, wenn sich die Mitarbeiter nicht mit den Produkten und Ihrem Unternehmen identifizieren, ist alles zwecklos.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Projektmanagement-Software schont Ihre Nerven – MesseTipps (20)

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Sicherlich kennen Sie auch diese alltäglichen Probleme des Alltags: Projekte – sogar sehr wichtige – werden erst kurz vor der Toresschluss fertig, Sie spüren sozusagen den Atem des Chefs im Nacken oder es fehlen schlichtweg Strukturen in der Organisation?

Lassen Sie sich helfen – von einer Software …

Da hilft nur eines: Projektmanagement-Software.

Ja, es hört sich kompliziert an, aber ohne diese Programm macht man sich in heutiger Zeit das leben unnötig schwer. Stimmt, ich war auch lange ein Verfechter von Papierzettel und Bleistift. Aber die Einfachheit der Projekterfassung und deren Kontrolle brachte den Sinneswandel.
Im letzten Jahrtausend brauchte man z. B. zur Bedienung von „MS Project“ fast so viel Zeit, wie die Software Ihnen schließlich Zeit einsparte – diese Zustände sind endlich vorbei!

Gleich zwei Empfehlungen gebe ich Ihnen, mit welchen Tools ich den Alltag meistere – beide nutze ich auch bei Großprojekten. Um es Ihnen offen zu sagen: ich hatte noch nie eine Bedienungsanleitung in der Hand.

Ob es Messen, Eröffnungen, Bauprojekte oder Empfänge sind, mit der richtigen Software, haben Sie immer den Überblick.

Projektmanagement-Software ersetzt gute Vorbereitung nicht

Außer Frage, Projektmanagement-Software bilden die steigenden Ansprüche vom Arbeitsalltag ab – inkl. dem stetigen Outsourcing von ganzen Abteilungen.
Es gibt Branchen, wo externe Dienstleister und Fachkräfte so tief mit dem eigenen Unternehmen verzahnt sind, dass die Zugehörigkeitsgrenzen verwischen. Um auch in solchen Situationen den Überblick zu bewahren, eignen sich ist die Projektmanagement-Software.

Entwickelt wurden die Softwarelösungen anfangs um Arbeiten in einzelnen Abteilungen zu koordinieren; mittlerweile kann man (bei Bedarf) auch ganze Konzerne mit den Lösungen managen.

Ich bin ehrlich: eine gute und ausreichende Planung kann Ihnen keine Software abnehmen. Ausgereifte Projektmanagement-Software versetzt Sie jedoch in die Lage ein Projekt leichter zu überwachen bzw. zu koordinieren und kritische Zustände schon im Vorfeld zu verhindern.

Wichtig ist natürlich, dass alle Personen, welche an dem Projekt beteiligt sind, auf die Software zugreifen können. Nur so ist gewährleistet, dass jeder einen Überblick über erledigte Aufgaben hat und dessen Durchführung kontrollieren kann. Kompetenzgerangel und ähnliche Umstände verhindern häufig Erfolge, die ohne solche Eskapaden möglich gewesen wären.

Alle Beteiligten brauchen Zugriff auf Daten!

Für die Mitarbeiter bietet der Einsatz einer Projektmanagement-Software noch viele weitere Vorteile. So können alle benötigten Angaben und Pflichten schnell abgerufen werden. Notwendige Änderungen im Projektablauf sind schnell und kurzfristig allen Beteiligten bekannt.

Nachfolgende Projektmanagement-Software sollten Sie bei Bedarf nähere betrachten: OpenSource Software „ProjetcLibre“ sowie „A-Plan 2016“.

ProjectLibre ist mein Favorit – dazu noch kostenlos

ProjectLibre“ ist eine Planungssoftware, die eng an Microsoft Projekt angelehnt ist. Laut Herstellerangaben sind Projekte zwischen beiden Programmen kompatibel, wenn diese als XLS-Dateien gespeichert werden.
Mit dem Programm vereinbaren Sie Termine, legen Ressourcen fest und weisen Arbeitsaufträge entsprechend zu. Kostenberechnungen und Controllingaufgaben lassen sich mit Hilfe von Gantt- oder Netzplänen innerhalb kürzester Zeit umsetzen.

Die Krönung am Ende: „PojectLibre“ ist kostenlos und in Deutsch/Englisch verfügbar.

A-Plan bietet alle Möglichkeiten für jeden erdenklichen Bedarf

A-Plan“ ist die günstige und professionelle Alternative zu „MS Project“. Die Software wurde für Projektmanager entwickelt, welche einfach zu handhaben ist und trotzdem alle Bereiche des Projektmanagements abdeckt wie z. B. Ressourcenmanagement, Projektcontrolling, Dokumentenmanagement.
Es ist schon ein Kunstwerk, dass „A-Plan“ trotz der vielen Möglichkeiten (Projektportfoliomanagement (PPM), Risikomanagement und Skillmanagement) in den Basisfunktionen schlank und übersichtlich gehalten ist.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Hochpreisig verkaufen auf Messen & Co. – MesseTipps (16)

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Hochpreisig verkaufen ist eine Kunst, die jeder beherrschen kann! Auf Messen treiben sich Ihre Mitbewerber enger um Sie herum als bei jeder anderen Gelegenheit. Dies machen sich natürlich windige Einkäufer zu Eigen und versuchen daraus Kapital zu schlagen. Es ist eine wahre Kunst auf Messen mit einer Hochpreisstrategie anzutreten.

Messen sind Feilscher-Hochburgen

Sätze wie „Das ist aber (zu) teuer!“, „Einen Messestand weiter ist dies aber billiger!“ oder ähnlich, hört man auf Verbrauchermessen häufiger als sonst wo. Damit Ihnen da nicht die Argumente fehlen, hier ein paar Tipps, um trotz höherer Preise zu verkaufen.

Kundenwünsche hinterfragen

Gehen Sie auf den Interessenten zu und fragen Sie diesen aktiv, was er genau möchte bzw. braucht! Ziel des Verkaufsgespräches soll es auf alle Fälle sein, das Interesse auf eine bessere, aber nicht unbedingt billige Alternative zu lenken – die Gedanken weg von dem Produkt zu lenken, wo die Preise der Mitbewerber im Kopf parat sind.

Im Hinterkopf muss man wissen, dass der Standbesucher in den aller häufigsten Fällen nicht unbedingt möglichst wenig Geld ausgeben möchte, sondern ein Produkt kaufen möchte, welches seinen Preis wert ist! Ihr Kunde möchte mit dem Kauf ein Problem lösen – sein Problem lösen!

Gehen Sie mit diesem Wissen in das Verkaufsgespräch. Treten Sie als „sein Problemlöser“ auf und nicht als anonymer Verkäufer. Viele Kunden wollen gar nicht viel Rabatt, sondern diese sind sind wunschlos glücklich, wenn Sie ihre Sorgen lösen.

Im Alltag hat sich eingebürgert, dass es auf Messen Rabatte gibt – z. B. eine kleine Zugabe oder ähnliches. Dies kann man insbesondere bei hochpreisigen Produkten tun; manch eine interessante Zugabe kostet Sie im Einkauf nur ein paar Cent.

Hochpreisig verkaufen – Preisnachlass nie ausreizen

In den meisten Fällen kann es ratsam sein, dem Interessenten einen kleinen Nachlass zu gewähren, aber eben nie zu viel!
Im Gespräch Preisnachlässe nie komplett ausreizen. Einerseits kann der Gegenüber das Gefühl bekommen, dass bei allzu schnellen und allzu vielen Nachlässen, noch mehr möglich ist oder gar denken, dass mit dem Produkt etwas nicht stimmt, da sie es auf einmal doch mit großem Abschlag verkaufen wollen. Um nicht in Erklärungsnot zu geraten, nur moderat mit sich verhandeln lassen.

Eine alte Messeweisheit besagt, dass man mit Sympathie und Gefühlen mehr erreicht als mit aalglattem Gerede. Leider vergessen viele Verkäufer, dass am Ende ein Mensch mit Gefühlen und Emotionen kauft und keine Maschine. Hochpreisig verkaufen kann man nicht allein mit guten Worten …

Aus Ablehnung lernen

Es wäre überheblich, wenn Sie mit der Erwartung auf die Messe fahren, jeden Interessenten in einen Kunden zu verwandeln.
Es gibt Ablehnungsgründe, die direkt mit dem Produkt in Zusammenhang stehen, als auch smarte Gründe, welche Sie betreffen – daran können Sie arbeiten! Fragen Sie Interessenten, weshalb Sie den Kauf nicht tätigen. Klar, die allerwenigsten Menschen sagen Ihnen persönliche Abneigungen ins Gesicht, aber nehmen Sie alle Beweggründe ernst.

Liegt die Ursache in persönlichen Abneigungen, dann sind dies häufig unsympathisches Auftreten, Ihre Kompetenzen waren nicht überzeugend oder der potentielle Käufer „traut Ihnen nicht über den Weg.“ Haben Sie zu häufig mit solchen Ablehnungen zu kämpfen, dann ändern Sie Ihre Vorgehensweise. Beobachten Sie erfolgreiche Verkäufer und kopieren Sie deren Erfolgsgeheimnissse – nur wer wagt, der gewinnt! Bleiben Sie authentisch!

Sympathien und Gefühle sind Kaufentscheider

Bei aller Theorie muss bedacht werden, dass der Mensch letztlich aufgrund von Gefühlen einen Kauf tätigt. Emotionen zu Produkten bzw. Firmen, Sicherheit und Sympathie tragen entscheidend dazu bei, dass Kunden höhere Preise akzeptieren. Ob im Geschäft oder auf der Messe.

Letztlich muss die Eigeninszenierung stimmen – darüber wird verkauft! Denn es ist so, dass das beste Produkt oder die beste Dienstleistung nicht verkauft wird, wenn das Gesamtpaket unstimmig ist.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Lead Management Apps auf Messen – MesseTipps (14)

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Lead Management Apps auf Messen sinnvoll nutzen ist die Kunst, welche zwischen Erfolg und „Schiffbruch“ entscheidet.

Apps ersetzen den Papierblock

Das nette Gespräch auf dem Messestand soll im Idealfall der Anfang einer langjährigen Geschäftsbeziehung sein und nicht nach dem Erstkontakt enden. Etliche Hersteller von Apps bieten hierbei Ihre Hilfestellung an.

Ganz wichtig ist natürlich, dass sich die Besucherdaten auf der Messe schnell erfassen lassen. Nichts ist schlimmer als nach Gesprächsende die Visitenkarte bzw. die Gesprächsnotiz in eine Ablage zu legen, welche dann erst Tage, Wochen oder gar Monate nach der Messe bearbeitet wird.

Am eigenen Leib habe ich erlebt, dass mich eine Softwarefirma ganze 9 Monate (!) nach dem Messekontakt anrief und ernsthaft fragte, ob sie mir nun ein Angebot machen dürfe. In der heutigen schnelllebigen Zeit ist es mehr verständlich, dass ich schon längst ein Alternativprodukt im Einsatz habe – zufälligerweise auch auf dieser Messe entdeckt.

Lead Management App direkt nach Gespräch anwenden

Was kann man daraus lernen? Im Regelfall müssen die Kunden- bzw. Interessentendaten unmittelbar erfasst werden. Dazu noch Notizen, wie man den Kontakt einschätzt und welche Schritte als nächstes zu tun sind. Klar, wartet schon der nächste Gesprächspartner, dann muss die Erfassung warten. Dies sollte jedoch die Ausnahme bleiben.

Allen unten erwähnten Apps ist gemein, dass diese Visitenkarten scannen und deren Daten mehr oder weniger automatisch erfassen – bei deutschen/westlichen Angaben gab es die geringsten Probleme. Eine Herausforderung sind vor allem Visitenkarten mit fernöstlichen Schriftzeichen.

Von Glück kann man sprechen, dass alle Lead Management Apps Testversionen anbieten. Es ist äußerst sinnvoll diese herunterzuladen und im Vorfeld der Messe ausgiebig zu nutzen – die Funktionsumfänge sind sehr verschieden.

Apps in Hülle und Fülle

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, wenn ich in diesem Artikel keine Empfehlung aussprechen kann.
Die Anforderungen von Ihnen – den Messeausstellern – sind zu verschieden: manch einer möchte nur die reine Erfassung von Kontaktdaten bewerkstelligen, bei Ihren Kollegen sollen z. B. auch die Adressen in CRM-Programme weiterverarbeitet werden. Wieder andere Firmen wollen direkt nach dem Standbesuch eine Danksagung oder erste Informationen per Email oder SMS versenden.

Meine persönlichen Favoriten (alphabetisch):
BlueStone Nexus
Preis auf Anfrage
Betriebssystem: iOS, Android, Windows, Blackberry

entergon
Kosten pro Messe: ab ca. 750 Euro
Betriebssystem: iOS, Android, Windows

insinno
Anschaffungskosten: ca. 6990 Euro (inkl. Schulung)
Betriebssystem: iOS, Android, Windows

leadapp
Preis auf Anfrage
Betriebssystem: iOS, Android, Blackberry

LeadSuccess
Kosten pro Messe: ab ca. 250 Euro
Betriebssystem: iOS, Android, Windows

SIC! Software
Preis auf Anfrage
Betriebssystem: iOS, Android, Windows, Blackberry

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Visitenkarten sind Teil Ihrer Identität – MesseTipps (13)

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Visitenkarten richtig zu überreichen, ist schon eine Kunst – Visitenkarten zu gestalten eine noch viel größere Herausforderung.

Mit dem Format fängt alles an

Mit der Wahl des Formates fängt die Gestaltung an: Sie können Ihre Karten im Hoch- bzw. Querformat gestalten, quadratisch oder faltbar. Wichtig ist dabei, dass man die Standardmaße (85 x 54 mm) einhält.

Zwar fällt man bei einer anderen Größe auf, aber bedenken Sie bitte, dass Portemonnaie, Visitenkartenetui und Jackentaschen auf das Scheckkartenformat ausgelegt sind. Die Gefahr ist entsprechend groß, dass die Karte anderenorts abgelegt wird und bei Bedarf nicht mehr gefunden wird.

Inhaltlich sind Visitenkarten nicht standardisiert, aber doch sind einige Angaben ein Muss:
Firmenname mit Logo (zumeist oben rechts)
Vor- und Nachname
Berufsbezeichnung, Position
Emailadresse

Anschrift
Homepage oder Blog
Telefonnummer
Telefaxnummer (falls noch vorhanden)

Der erste Blick zählt

Die vier erstgenannten Angaben sollen direkt ins Auge des Betrachters fallen – diese Informationen müssen auf den ersten Blick erkennbar sein. Nicht erwähnen muss man an dieser Stelle, dass Ihre Angaben stets aktuell sein sollen.

Zwar lässt sich die Adresse Ihrer Website zumeist von der Endung der Emaildresse ableiten, nichts desto trotz gehört es zu den Gepflogenheiten, die www.-Adresse separat anzugeben.
Ähnlich verhält es sich mit der Firmenanschrift. Wenn ich mir die Visitenkarten in meiner Kartei ansehe, weist etwa nur die Hälfte davon eine vollständige Adresse auf. Wenn Sie denken, dass man auf die Anschrift bei reinen Onlineshops verzichten kann, dann täuschen Sie sich gewaltig! Viele Menschen möchten aus Gründen der Seriosität wissen, wo das Unternehmen seinen Sitz hat. Außerdem bildet eine Postadresse Vertrauen und räumt den Verdacht aus der Welt, dass es sich bei dem Gegenüber um eine Briefkastenfirma handelt.

Sie merken, eine Visitenkarte ist mehr als nur ein Zettel mit Ihrem Namen drauf – es ist schlicht ein Stücken Ihrer Identität, Ihrer Firma!

Nicht aus jedem Firmennamen lässt sich direkt schließen, was das Unternehmen herstellt bzw. welche Dienstleistungen angeboten werden. Da ist ein Slogan unter Ihrem Logo ein hilfreiches Muss. Als Alternative kann man die Rückseite zur Aufklärung nutzen.

Zuviel Phantasie ist kontraproduktiv

Ebenso ist ein kryptisch, allzu phantasievoller Jobtitel vielleicht ein Aufhänger für einen Smalltalk, aber allzu viel Phantasie lässt Sie auch unseriös erscheinen. Wohlmöglich vermutet man hinter einem „Manager of First Impression“ nicht die Dame bzw. den Herren am Empfang, sondern einen Hochstapler. Bleiben Sie seriös! Im ersten Moment kann man Aufmerksamkeit gewinnen, aber auf längere Sicht, bleiben seriöse Visitenkarten im Erinnerung.

Die Schriftart ist oftmals ein Spiegelbild der Persönlichkeit. Auch wenn Ihr Leben turbulent verläuft, verwenden Sie auf Visitenkarten maximal zwei Schrifttypen. Ruhige Schriften wirken seriöser als unruhige Buchstaben. Auch sollte man nicht an der Schriftgröße sparen. Führen Sie sich wortwörtlich vor Augen, dass ältere Menschen bei zu kleinen Schriftarten leicht Leseprobleme bekommen. Außerdem scannen viele Manager die Visitenkarten ein – da kann es bei kleinen Buchstaben vorkommen, dass diese auf dem Scan nicht mehr lesbar sind.

Ja, auch in Zeiten des Internets werden Visitenkarten zumeist in Papierform hergestellt. Dies mag für manche Person befremdlich erscheinen, aber letztlich steckt hinter jedem Firma, hinter jeder Idee ein Mensch, welcher Sinne hat: egal, wie ausgeprägt diese sind. Daher ist es nicht so sehr verwunderlich, dass klassiche Visitenkarten bisher jedes elektisches Exemplar überlebt haben. In unserem vorhergeheneden MesseTipp sind wird auf dieses Phänomen ausführlich eingegangen.

Für Experimente ist auf Visitenkarten in der Tat kein Platz, perfekte Lesbarkeit ist der Maßstab! Dazu kommen noch die Leitlinien für Layout und Schrift.

Erfolg kann man fühlen – gerade bei Visitenkarten

Sie wundern sich jetzt, aber das „meist verwendete“ Material bei Visitenkarten ist Papier. Matt oder glänzend ist Geschmackssache. Wobei mattes Papier einfach edler wirkt, dabei allerdings schnell schmutzig wird. Deshalb greifen viele Menschen zu der Papiervariante „gestrichen matt“. Hier ist das Papier feinporiger, hat eine glattere Oberfläche und weist die lästigen Fingerabdrücke besser ab. Die Papierstärke sollte mindestens bei 280 Gramm liegen. Billiganbieter verwenden häufig nur 80 Gramm. Nicht umsonst heißt es, dass man Erfolg fühlen kann.

Bei der Formgebung sollten Sie allzu viel Kreativität unterlassen. Zu viel Schnickschnack kann schnell Ihre Ernsthaftigkeit in Frage stellen. Ornamente und unruhige Hintergründe gehören genauso in die Asservatenkammer wie auch Visitenkarten mit Passbildern.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius