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Archive | MesseTipps

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Mit dem richtigen Schuhwerk den Messetag entspannt überstehen – MesseTipps (35)

Auf Messen sind die Füsse und Beine besonderen Strapazen ausgesetzt. Meist merkt bzw. sieht man die Blessuren erst am Messeabend – dann ist es meist zu spät.

Mit den passenden Schuhen macht der Messetag sogar Spaß! Dies ist nicht mein Slogan, sondern stammt aus einem Feedback aus einer Seminarrunde. Damit Sie abends nicht Blasen und andere Wehwehchen versorgen müssen, habe ich ein paar Messetipps für das passende Schuhwerk zusammengetragen.

Vor allem für das weibliche Geschlecht ist das stundenlange Stehen und Gehen auf Messen ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor. Ein Businessoutfit widerspricht zumeist bequemen und flachen Schuhen. Vielmehr wird oftmals erwartet, dass die Damen am Messestand mit schicken, hohen und leichtem Schuhwerk Ihren Dienst versehen.

Schuhe – die Qual der Wahl

Im allgemeinen ist dagegen nichts einzuwenden, aber beachten Sie bitte, dass Heels mit über 4-5 cm Absatz oder Sandaletten mit hohem Absatz bei einer Messedauer von 8 – 9 Stunden täglich eine Qual sind. Neben der Enge, auch eine immense Belastung für Muskulatur und Gelenke.

Schlichte schwarze Ballerinas sind sozusagen die Allzwecklösung. Von Stiefeletten rate ich ab. Auch Slings sind unvorteilhaft, weil man ständig mit den Händen die Riemchen wieder hochziehen muss, wenn man mal die Schuhe mal kurz ausgezogen hat. Klar, man kann die Riemchen runtertreten bei den Slings, aber auf einer Messe kommt das nicht so gut an. Dann schon ehr hinten offene Sandaletten.

Schuhe aus Echtleder erleichtern den Messeauftritt

Schuhe aus Echtleder sind zwar teurer, aber der Tragekomfort ist deutlich besser. Kunststoff oder Plastik im Schuh verringert nicht nur den Tragekomfort, sondern tragen auch zu schnellen Ermüdungserscheinungen bei. Abgesehen davon entstehen schneller Blasen.

Ganz wichtig: Nachts beim Schlafen Beine auf ein Kissen oder Ähnliches hochlagern, damit sich Füsse und Beine erholen können.

Die Größe ist entscheidend

Schuhe eine Nummer größer zu kaufen, kann für den Einsatz auf Messen viel Sinn machen. So kann man mal zwischendurch rausschlüpfen. Hinter einer verdeckten Messetheke oder in der Küche kann man es auch mal wagen beide Schuhe für kurze Zeit auszuziehen. Trägt man das Schuhwerk zu eng, so hat man nach 6 – 7 Stunden Messe vermutlich keine Chance mehr rein zu kommen. Dann wird es nämlich sehr peinlich!

Natürlich ist es auch peinlich und sehr ungeschickt einen Schuh zu verlieren. Da müssen Sie abwägen, ob welche Größe besser sitzt. Geht man nach einem stressigen Arbeitstag ins Schuhgeschäft, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, die passende Größe zu finden.

Keine farbliche Akzente mit Schuhen setzen

Farbliche Akzente mit den Schuhen zu setzen, kann böse enden. Nicht Ihre Schuhe sollen im Mittelpunkt des Interesses stehen, sondern die Produkte und Dienstleistungen des Ausstellers. Als Empfehlung kann man sagen, dass schwarze Schuhe – falls nicht anders vorgegeben – nie falsch sein können. Die Farbe lässt sich mit nahezu allen Stofffarben kombinieren und wirkt seriös.

Achten Sie mal drauf: oftmals ist die Absatzhöhe gekehrt proportional zur Position in einer Firma. In Ihrem Falle ähnliche Beobachtungen gemacht?

Prospektständer für Messen als Stehhilfe

Wenn Sie die Gelegenheit haben, dann können Sie sich auch mal unauffällig seitlich an einen Prospektständer für Messen lehnen. Prüfen Sie aber vorher die Standfestigkeit des Prospekthalters – nicht jedes Modell weist die von uns beschworene Stabilität auf …

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Kundenbefragung auf Messen mit einfacher Fragestellung erfolgreich durchführen – MesseTipps (34)

Messen sind Kommunikationsplattform und Ausstellungsfläche zugleich. Nichts ist einfacher als auf Messen die Wünsche, Anregungen und Ideen Ihrer Kunden – Ihrer Zielgruppe – zu erfragen und die Sichtweise der Anwender in Erfahrung zu bringen. Bessere Feedbacks gibt es selten. Kundenbefragung auf Messen ist einfacher als Sie vielleicht denken.

Kunden zuhören ist der Schlüssel zum ehrlichen Feedback

Wer seine Produkte verbessern will, muss wissen, was Kunden darüber denken und über deren Wünsche informiert sein. Wir verraten aus eigener Praxis unsere besten Fragen und Messetipps für Kundengespräche.

Erst einmal muss klar sein, dass jedes Lob, jede Anregung und jede Beschwerde eine Chance auf Verbesserung für Ihr Unternehmen ist. Positive Rückmeldungen bestärken die Arbeit der letzten Zeit, Kritik kann helfen, Fehler einzudämmen, die Qualität zu verbessern und letztlich den Verkaufsprozess anzukurbeln.

Zuhören gehört zum Geschäft! Machen Sie sich Notizen und nehmen Sie jedes Wort ernst. Wer Verbesserungen seiner Produkte oder Dienstleistungen herbeiführen will, muss wissen, wie der Kunde fühlt, denkt und welche Erfahrungen er macht.
Kundenbefragung auf Messen sind eine der besten Gelegenheiten um ehrliche Rückmeldung zu bekommen. Telefonisch oder schriftlich melden sich zumeist nur die sehr verärgerten Kunden – auf Messen trifft man alle Kundengruppen.

Kundenbefragung auf Messen muss persönlich und konkret sein

Um aussagekräftige Antworten zu bekommen, ist entscheidend, kluge Fragen zu stellen. Bei falscher Herangehensweise, bekommen Sie in den meisten Fällen knappe und zu allgemeine Antworten, die Ihnen nicht weiterhelfen.

Lange und zu viele Fragen – oder gar Fragebögen – schrecken ab. Zumeist reicht schon eine einzige Frage: „Sie können uns helfen, das Produkt zu verbessern. Mit einer ehrlichen Antwort zu der Frage: Was würden Sie an diesem Produkt / dieser Dienstleistung optimieren, was wäre das Wichtigste für Sie?“

Mit dieser Frage messen Sie dem Kunden eine hohe Bedeutung zu und Sie bringen den Gegenüber zum Nachdenken. Dies sorgt für ehrlichere Rückmeldungen. Zumeist antwortet Ihr Gesprächspartner auf solch eine direkte Frage auch direkt, ehrlich und „ungefiltert“. Da es nur eine Frage ist, werden sich die Menschen auch mehr Zeit nehmen, da das Ende absehbar ist.

Qualifizierte Auskunftsfreudigkeit ausnutzen

Falls Sie merken, dass ein Kunden sich nach weiteren Fragen sehnt und nur so vor Auskunftsfreudigkeit strotzt, dann können Sie versuchen ihm weitere Fragen zu stellen. Achten Sie aber bitte bei aller Euphorie darauf, dass die Antworten brauchbar sind und das Gespräch nicht in einem Plauderstündchen endet.

Ein paar Anregungen um weitere Fragen zu stellen:
* Was gefällt Ihnen da am besten?
* Wenn es eine Sache gibt, die wir unbedingt mal anders machen sollten, was wäre da das Wichtigste für Sie?
* Was vermissen Sie bei unseren Produkten am allermeisten?

Gestresste Kunden in Ruhe lassen

Lassen Sie gestresste Kunden ungefragt weitergehen. Es ist beiderseitige Zeitverschwendung! Seine Antwort wird abweisend sein und hat nur ein Ziel: nicht die guten Manieren zu verlieren und das Ärgernis – Sie – schnellstmöglich loswerden.

Nicht jeder Messebesucher hat Interesse an einer Kundenbefragung auf Messen. Akzeptieren Sie dies bitte!

Suggestivfragen unbedingt vermeiden

Bei unzufriedenen Kunden ist es wichtig, sich für den Fehler zu entschuldigen und gezielt nachzufragen, wo konkret das Ärgernis war und was hätte anders laufen müssen. Hier sollten Sie bei der Formulierung der Frage allerdings sehr aufmerksam sein.
Die Frage sollte zum Beispiel auf keinen Fall so lauten: „Sie waren mit unserer letzten Lieferung offensichtlich unzufrieden. Was können wir in Zukunft besser machen?“
Mit dieser Frage suggerieren Sie unterschwellig, dass das Problem auf Seiten des Kunden lag; dies verärgert mehr anstatt die Kundenbindung zu verbessern.

Viel besser und ehrlicher ist es einen eigenen Fehler zuzugeben und die Frage so zu formulieren: „Wir hatten ein Problem mit … [in kurzen Worten Problem erklären]. Wie ist Ihre Sichtweise? Was können wir konkret verbessern?“

Prospektständer für Messen mit Fragebögen befüllen

Je nach Zielgruppe und Messe kann es ein Versuch wert sein, einen Prospektständer für Messen neben Ihren eigentlichen Prospekten und Informationsmedien mit Fragebögen zu befüllen, wo Sie Ihre mündliche Frage zur schriftlichen Beantwortung anbieten. Vergessen Sie nicht Kugelschreiber und genügend Platz zur Niederschrift.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Dem Stress auf Messen Paroli bieten – MesseTipps (33)

Messen bedeutet fast immer Stress – egal in der Vorbereitung, während der Veranstaltung oder bei der Nachbearbeitung. Die Arbeitsbelastung ist immens. Mit ein paar einfachen und wirklich überall anwendbaren Tipps, können Sie entspannen. Und dies innerhalb weniger Momente. Stress auf Messen muss wirklich nicht sein.

Kundengespräche, Hektik auf dem Messestand und ständiger Termindruck lassen kaum noch Zeit zum Verschnaufen. Auch ist meist der Messeabend nicht frei von Arbeit: Smartphone, Emails und soziale Netzwerke „rufen“ nach Ihnen. Abschalten wird zunehmend zu einem ernsthaften Problem. So schön die digitale Welt auch sei mag, so artet die Erwartung an ständige Erreichbarkeit vielerorts in ernst zunehmenden Stress aus.

Im Extremfall können bei Stress auf Messen und ständiger Überforderung Krankheiten wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Nervosität entstehen – das Leben am körperlichen Limit kann auch Herz-Kreislaufprobleme zur Folgen haben.

Mit ein paar wenigen Eselsbrücken, überstehen Sie jede Messe und jedes Event ohne Blessuren.

Positive Lebenseinstellung ist Grundlage

Von Natur aus sind die körperlichen Auswirkungen von Stress nichts Schlechtes, sondern vielmehr ein uralter menschlicher Schutzmechanismus. In den vergangenen Jahrhunderten folgte der abrupten Anspannung die Entspannung – in unserem heutigen beschleunigten Leben nehmen wir uns dafür jedoch nicht mehr die Zeit.
Um mit den negativen Belastungen durch Stress besser umgehen zu können, hilft positives Denken. Vielleicht klingt es vielen Menschen zu banal, aber es hilft tatsächlich! Mit einer positiven Grundeinstellung kann man schwierige Lebenslagen wesentlich leichter begegnen. Oftmals ist die körperliche Anspannung hausgemacht und hat nur etwas mit negativen Glaubenssätzen oder falschen Erfahrungen zu tun.

Als Hintergrundinformation muss man wissen, dass sich der Körper je nach Ihrer Sichtweise und Herangehensweise auf Situationen unterschiedlich einstellt. Dementsprechend produziert Ihr Organismus dann auch mehr oder weniger Stresshormone. Nicht falsch versehen: schönreden und wegschauen ist nicht gemeint. Vielmehr sollen Sie sich gerade in herausfordernden Momenten auf die positiven Aspekte des Lebens fokussieren und keinesfalls in Selbstmitleid versinken.

Kleine Auszeiten sind überlebenswichtig

Gleichwohl braucht man auch bei der positivsten Lebenseinstellung mal zwischendurch kleine Auszeiten. Es müssen keine großen Taten sein, in Ruhe einen Tee trinken oder Raumluft mit Sauerstoff anreichern (Fenster öffnen), wirken oftmals schon Wunder. Auch ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft wirkt wohltuend. Kreislauf und Seele werden die kleine Pause nutzen, um zu entspannen. Haben Sie gewusst, dass ein Spaziergang von mittlerer Länge die Durchblutung bestimmter Gehirnregionen um bis zu einem Drittel fördert? Nicht überraschend ist, dass sich die Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung steigert. Auch trägt die bessere Durchblutung dazu bei, dass es zu einer höheren Ausschüttung von Endorphinen, was Ihre Stimmung hebt, kommt.

Prospektständer für Messen nehmen Ihnen den Stress auf Messen

Bei richtiger Platzierung helfen Prospektständer für Messen den Ablauf auf Messeständen zu optimieren – in geordnete Bahnen zu lenken. So kann Ihr Messestandpersonal nicht nur mehr Besucher empfangen, sondern dazu auch noch entspannter auf unvorhergesehene Situationen reagieren.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Müdigkeit auf dem Messestand überwinden – MesseTipps (32)

Müdigkeit auf dem Messestand überwinden, ist fast auf jeder Messe eine Herausforderung. Müde Mitarbeiter sind auf dem Messestand eine richtige Plage – doch dagegen lässt können Sie was tun. Mit diesen einfachen und ebenso effektiven MesseTipps werden Leistungstiefs schnell überwunden.

Müde Mitarbeiter wirken auf für Messestandbesucher nicht nur demotivierend und abstoßend, sondern kosten Ihrer Firma bares Geld. Unkonzentriertheit, langsames arbeiten und eine wesentlich höhere Fehlerquote sind die Folgen. Ein Geheimnis von Verkaufsprofis ist deren Ausgeschlafenheit: diese argumentieren und handeln effektiver als übermüdete Menschen, welche teilweise bei Verkaufsgesprächen oder Präsentationen hektisch, impulsiv oder gar frustriert reagierten.

Auch wenn es viele Chefs gerne möchten, können Sie Ihre Mitarbeiter nicht am Messeabend um 22.00 Uhr ins Bett schicken. Dennoch können Führungskräfte einen Beitrag leisten, dass die Standbesatzung wach und konzentriert arbeiten – die Müdigkeit auf dem Messestand überwinden. Wenn Sie die nachfolgenden Tipps beherzigen, steht einem erfolgreichen Messetag kaum noch etwas im Wege.

Helligkeit hilft Müdigkeit auf dem Messestand überwinden – erweckt die müdesten Menschen

Eine helle Umgebung signalisiert dem Körper, dass es Zeit ist, die Schlafphase zu beenden und Leistung zu bringen. Diese einfache wie effektive Erkenntnis ist keine neue Weisheit, sondern dient der Menschheit seit jeher. Ein hell ausgeleuchteter Messestand ist zudem auch für Besucher einladender, weil sich der menschliche Körper zu den Orten angezogen fühlt, welche hell sind und einen strukturierten Eindruck abgeben.

Bewegung bringt Kreislauf in Schwung

Ausreichend Bewegung bringt jeden noch so verschlafenen Kreislauf in Schwung. In Verbindung mit frischer Luft ist Bewegung – Spaziergang über das Messegelände – so effektiv wie eine kalte Dusche am frühen Morgen. Durch die Einatmung frischer Luft werden die Körperzellen derart angeregt, dass die Wirkung mehrere Stunden anhält. Schlechtes Wetter gibt es nicht: Regenschirme haben die meisten Menschen dabei oder die nette Kollegin.

Fettiges Essen sorgt für Kantinenkoma

Auf mehrtägigen Messen oder Events ist die Ernährung von größter Bedeutung. Auf alle Fälle soll man fettige Mahlzeiten vermeiden, welche der Körper nach der Einnahme sonst ausgiebig verdauen möchte. Die Müdigkeit und Trägheit sind unausweichliche Folgen. Postprandiale Müdigkeit – schon einmal gehört? Dies ist der Fachbegriff für den Zustand, bei dem der Körper einen Großteil seiner Energie in die Verdauung investiert. Je schwer verdaulicher das Essen ist, desto müder wird der Mensch.
Greifen Sie lieber zur Obstschale anstatt zu Süßigkeiten, Currywurst mit Pommes Frites oder Hamburger & Co.

Wasser belebt Geist und Seele

Trinken Sie Wasser! Denn wer nicht genug trinkt, wird schneller müde. Der Grund sei laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung, dass die Gehirnzellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden können.
Kurzfristig hilft auch Kaffee die Müdigkeit auf dem Messestand überwinden – allerdings lässt bei Dauertrinkern die stimulierende Wirkung schnell nach.

Nickerchen machen

Das öffentliche Nickerchen Inemuri ist vor allem in Japan weit verbreitet: Dort erntet niemand komische Blicke, der paar Minuten die Augen schließt. Im deutschsprachigen Raum ist der Mittagsschlaf verpönt, obwohl dieser als das beste Gegenmittel gegen das Mittagsmüdigkeit. Die amerikanische Weltraumbehörde Nasa hat wissenschaftlich bewiesen, dass müde Piloten nach 40 Minuten Schlaf 34 Prozent leistungsfähiger und 100 Prozent wacher waren.

Prospektständer für Messen helfen beim Stressabbau

Um den Ablauf am und auf dem Messestand stressfreier zu gestalten, dienen zum Beispiel Prospektständer für Messen – als erste Anlaufstelle und zur ersten Orientierung.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Messebesucher ansprechen und mit Messebesuchern ins Gespräch kommen – MesseTipps (31)

Messebesucher ansprechen – Kontakte zu knüpfen – ist Sinn einer jeden Messebeteiligung. Nicht die Anzahl der Kontakte ist von Bedeutung, sondern die Qualität der Kontakte.

Dies weiß man aber zumeist er während oder nach dem Gespräch. Deshalb ist es von großer Bedeutung – wenn nicht sogar überlebenswichtig, dass man jede Gelegenheit zur Kontaktanbahnung nutzt. Ob dies mit der Ansprache z. B. am Prospektständer für Messen geschieht oder als lockerer Plausch vor dem Messestand, ist Geschmackssache. Beide Methoden sind sehr erfolgsversprechend.

Messebesucher ansprechen kostet häufig Überwindung

Jedoch ist es keine Leichtigkeit mit Fremden ins Gespräch zu kommen, oft kostet es gar ein Haufen Überwindung. Abfuhren sind an der Tagesordnung. Ja, auf Messen werden Besucher aber auch an jeder Ecke angesprochen, da muss alles stimmen, dass man die Chance hat, ins Gespräch zu kommen.

Wenn Sie einen Messebesucher ansprechen, dann helfen Ihnen die nachfolgenden Messetipps bei der Kontaktaufnahme – die höfliche und doch direkte Verabschiedung folgt einem der nächsten MesseTipps.

Seien Sie charmant

Lächeln Sie – nicht gezwungen, sondern auf natürliche Art.
Es mag banal klingen, ist aber von elementarer Bedeutung. Wollen Sie von einer Person angesprochen werden, der man ansieht, dass sie eigentlich gar keine Lust auf Sie hat?

Banalitäten sind der beste Einstieg

Fallen Sie nicht direkt mit Ihrem Anliegen (z. B. Messeangebot oder Produktneuheit) über den Angesprochenen her.
Es ist viel erfolgversprechender, wenn Sie das Gespräch mit simplen Themen beginnen: Wohlbefinden, Messethemen und Branchengeflüster – all dies sind Themengebiete, in beim Gesprächseinstieg hilfreich sind.

Schauen Sie auch nach Gemeinsamkeiten: Regionale Nähe, Kleidung oder ähnliche Banalitäten. Wenn Ihnen gar keine Gemeinsamkeit auffallen, dann hier ein genialer Tipp – es gibt garantiert eine Übereinstimmung: Sie sind auf derselben Veranstaltung!

Muffel bleiben Muffel

Es gibt Menschen, die sind dankbar, von Ihnen angesprochen zu werden. Aber trotzdem wird es auch Ihnen mal passieren, dass jemand nur schmalspurig antwortet oder sich gar völlig uninteressiert von Ihnen abwendet. Nehmen Sie es nicht persönlich! Es gibt sie immer und überall: muffelige und schlecht gelaunte Zeitgenossen.

Nicht jeder steckt den Messestress unbeschadet weg. Dies ist aber nicht Ihr Problem. Verabschieden Sie sich höflich und wenden Sie sich einfach einer anderen Person zu.

Stellen Sie sich vor – Anonymität ist Erfolgskiller

Eigentlich nicht der Rede wert, aber leider nicht immer selbstverständlich: Stellen Sie sich nach dem ersten Smalltalk vor! Geben Sie Ihren Name preis, und erfahren Sie den Namen Ihres Gegenübers. Sich namentlich vorzustellen, ist nicht nur höflich, es schafft auch Vertrauen und Verbindlichkeit.

Zeigen Sie Interesse am Gegenüber

Fragen Sie! Die Mehrzahl unserer Zeitgenossen sind positiv überrascht und erfreut, wenn sich jemand für sie interessiert. Die Frage nach Meinungen und nach Plänen eröffnen neue Gesprächsthemen.

Körpersprache ist Signalgeber

Halten Sie Blickkontakt und achten Sie darauf, dass auch Ihre Körperhaltung bzw. -sprache Interesse signalisiert. Vermeiden Sie die Arme nicht zu verschränken, sondern öffnen.

Messebesucher ansprechen ist keine Kunst, sondern eine Sache der Übung. Vielleicht gibt es in Ihrem Privatleben Gelegenheiten, wo Sie fremde Menschen ansprechen und nach banalen Dingen fragen können.

Mit den oben genannten MesseTipps können Sie nahezu jeden noch so verschlossenen Messebesucher ansprechen. Als ganz wichtig erachte ich, dass Sie Ihren Gegenüber mit einer persönlichen Note und höflich ansprechen. So sind Ihnen Tür und Tor geöffnet.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Planung und klare Zielsetzung entscheiden über erfolgreiche Messebeteiligung – MesseTipps (30)

Eine erfolgreiche Messebeteiligung ist kein Selbstläufer – wie bei jedem größeren Projekt ist Planung in Kombination mit Zielsetzung ein wertvolles Gut. Der entscheidende Faktor zur erfolgreichen Messebeteiligung ist der Mensch – Ihre Mitarbeiter, Ihr Personal! Beziehen Sie große Teile der Firma in die Planung mit ein. So steigern Sie die Verbundenheit und den Teamgeist, welcher auf Messen von großer Bedeutung ist.

Planug frühzeitig beginnen

Um den bestmöglichen Profit aus Ihrem Messeauftritt heraus zu holen, ist es von großer Wichtigkeit, frühzeitig mit der Planung zu beginnen. Bestimmen bzw. wählen Sie einen Messeverantwortlichen, dem die Hauptverantwortung obliegt. Es versteht sich von selbst, dass diese Person alle relevanten Schritte mit der Geschäftsleitung abspricht.

Auch soll es in der Macht des Messeverantwortlichen liegen, weitere Personen in das Team aufzunehmen. Kompetenzen bündeln, ist der Grundstein für eine erfolgreiche Messebeteiligung. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Personenkreis nicht ausufert, denn es Bedarf mehr als nur endlose Diskussionen, dass die Messeziele erreicht werden.

Apropo Messeziele, diese müssen zuerst fixiert werden – schriftlich! So weiß jeder Betroffene, wo die Erwartungen an die Veranstaltung liegen. Dementsprechend umfangreich kann man die weiteren Schritte in Angriff nehmen: ob es sich um Standfläche, Marketingbudget oder Auswahl der Exponate geht.

Im Fokus mit dem Messeziel

Setzen Sie sich und Ihrer Belegschaft klare Ziele. Soll die Veranstaltung zum Markenaufbau dienen? Markenimage festigen? Steht eine Produktvorstellung im Vordergrund oder ist der Kontakt zu Bestandskunden das Ziel? Daneben gibt es noch die Neukundengewinnung zu beachten.

Von obigen Antworten hängt es unter anderem ab, wenn Sie einladen und um welche Zielgruppe Sie aktiv werben? Wie viele (neue) Leads möchten Sie über den Messezeitraum erhalten?

In einer der kommenden MesseTipps gehe ich näher auf Messeziele und Kennzahlen ein – wirklich ein Thema für sich.

Deadlines sorgen für Entspannung

Notieren Sie die Deadlines. Dies sind z. B. Anmeldefristen beim Veranstalter, Webmaster für Umsetzung der paralell laufenden Onlinekampagne zum Event, Abstimmung mit Marketingabteilungen und weiteren Abteilungen wie z. B. der Produktion: Sie wollen ja nicht ohne Exponate auf dem Messestand stehen.

Eine Anmerkung für Sparfüchse: oftmals gibt es bei frühzeitiger Registrierung beim Messeveranstalter häufig üppige Frühbucherrabatte; genauso wie bei diversen Messehotels.

Zielpublikum neugierig machen

Allein durch Ihre Anwesentheit locken Sie kaum eine Person auf den Messestand. Eine Botschaft oder ein Messeslogan muss her!
Sie halten dies vielleicht für ein mittelständisches Unternehmen für übertrieben, aber meine Erfahrung ist, dass alle Kunden, welche ich davon überzeugen konnte eine Messebotschaft zu kommunizieren, Ihre Messeziele ausnahmslos übertroffen haben.

Ja, es ist viel Anstrengung und viel Zeit notwendig bis der Messeslogan letztlich generiert ist, aber dieser Einsatz lohnt! Wählen Sie Ihre Botschaft mit Bedacht. Einigen Sie sich im Unternhemen auf eine einzige Botschaft. Das Zeitfenster, wo das Zielpublikum für Messethemen empfänglich ist, ist klein. Deshalb ist es von immenser Bedeutung, nicht zu viele Botschaften zu kommunizieren.

Klar, Ihr Slogan wird mit denen der Mitbewerber vor und auf der Messe konkurrieren. Konzepte, welche herausstechen, sind Erfolgsgaranten! Aussteller ohne Slogan oder mit ideenlosen Messeständen werden wortwörtlich untergehen.

Erfolgreiche Messebeteiligung nur mit ganzheitlicher Strategie

Ganz wichtig ist, dass Sie eine ganzheitliche Linie verfolgen. Der Beginn macht das Einladungsschreiben über Werbegeschenke, Standdesign, Kleidung bis hin zu eventuellen Tragetaschen für Ihre Standbesucher. Wenn man eine erfolgreiche Messebeteiligung großer Unternehmen analysiert, dann stellt man sehr schnell fest, dass deren Messeplanung von Beginn an einer ganz bestimmten Strategie zu Grunde liegt. Sie können dies auch. Die Unternehemnsgröße ist nicht von entscheidender Bedeutung, sondern der Wille zum Erfolg!

Notanker sind immer Prospektständer für Messen mit einem ansprechenden Flyer oder Katalog. Es muss nicht immer der „große Wurf“ sein.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Messerabatte sind nicht immer zielführend – MesseTipps (29)

Häufiges Thema ist, ob Messerabatte für Ihre Produkte sinnvoll sind oder eine scheinbare Gepflogenheit aus frühren Zeiten. Wie so oft im Leben gibt es mehrere Ansichten und alle haben eine gewisse Richtigkeit.

Vieles hängt auch von der Messe ab: handelt es sich um eine Fachmesse oder internationale Ausstellung, dann sind offen zur Schau gestellte Rabattaktionen seltener anzutreffen – ganz im Gegensatz dazu sind auf regionalen Messen und Hausmessen, wo Messerabatte an der Tagesordnung sind. Manche der letztgenannten Messen haben fast schon den Charakter eines Flohmarktes.

Messerabatte sind kein Allheilmittel

Messebesucher und Käufer suchen ihr Erfolgserlebnis. Da ist es häufig nur eine Frage der Zeit bis der erste Aussteller plakativ seine Rabatte zur Schau stellt. Wenn diese jedoch Produktneuheiten oder ähnliches verdecken, dann sollte man schnellstmöglich über den Sinn solcher Aktionen nachdenken. Mit Nachhaltigkeit hat dieses Vorgehen nämlich nichts zu tun.

Wie soll der beworbene Rabatt im Tagesgeschäft ausgeschlossen werden? Ich kenne kaum einen Aussteller, welcher sich nicht auch nach der Messe bereit erklärt, Messerabatte zu geben. Passen Sie auf, dass Sie nicht in eine Rabattspirale geraten, aus welcher man nur mit viel Mühe und teuren Marketinganstrenungen wieder herauskommt.

Einfach nur billiger wie der Standnachbar zu sein, ist für mich kein Rabatt, sondern Augenwischerei. Klar, wenn Sie Lager räumen möchten, dann weiter so, aber wenn Sie Qualitätsprodukte verkaufen, dann haben diese einen gewissen Preis!

Es ist hilfreich, wenn Sie den Interessenten ganz offen kommunizieren, dass es Qualität nicht umsonst geben kann. Bitte nicht als plumpe Marktschreierei vermitteln, sondern bestenfalls an konkreten Bauteilen die Unterschiede zu Billiganbietern aufzeigen. Je konkreter, desto mehr Akzeptanz werden Sie erhalten!

Mehrleistungen sind sinnvolle Alternative

Auf Messen findet der Besucher in konzentrierter Form eine hohe Anzahl von Anbietern – Ihre Mitbewerber – mit oftmals vergleichbaren Produkte. Der großartige Pluspunkt gegenüber dem Internet ist, dass der Interessent das Produkt bei Ihnen in der Regel anfassen, riechen und eventuell auch schmecken kann. Spielen Sie diese Vorteile großzügig aus.
Klar, es gibt immer Menschen, welche auf Ausstellungen sich nur umschauen und dann in den allseits bekannten Onlineportalen das beste Schnäppchen kaufen, aber auch die sollen und müssen Sie erst einmal von Ihrem Produkt überzeugen. Ein indirekter Umsatz durch Internetgeschäfte ist für Ihr Unternehmen auch bares Geld, welches man nicht an Mitbewerber verschenken soll.

Schnäppchenjäger und gewöhnliche Messebesucher können Sie bestens von sich begeistern und im Idealfall an sich binden, wenn Sie anstatt Messerabatte zu gewähren, stattdessen Mehrleistungen anbieten. Ob diese in Form von Zusatzleistungen, Wegfall von Lieferkosten, Garantieerweiterungen oder durch andere individuelle Möglichkeiten bereit gestellt werden, ist Ihrer Phantasie überlassen.

Es macht Sinn den Mehrwert Ihres Angebotes offensiv zu kommunizieren – Flyer in Prospektständer für Messen haben sich als vielfach bewährt.

Bei geschickter Anwendung von Mehrleistungen können Sie Kunden über Jahre erfolgreich an sich binden. Ja, oftmals sind Mehrleistungen anfangs erst einmal eine Investition für Sie, diese zahlt sich aber schnell aus. Ich kenne kein Unternehmen, welches bei der Gewährung von Mehrleistungen letztlich nicht auf der Gewinnerseite stand.

Rabatte nicht kundenbindend

Vergessen Sie nie, dass Messerabatte und Rabatte im allgemeinen kaum kundenbindend sind, sondern ermuntern die Interessenten immer wieder zu Vergleichaktionen bei Mitbewerbern. Es ist kein Zufall, dass eine der größten deutschen Baumarktketten in den vergangenen Jahren durch ständige Rabattaktionen sich selbst in die Insolvenz trieb. Nichts steht Ihnen irgendwann selbst so im Wege wie permanente Rabatte – Ihre Seriösität steht auf dem Spiel.

Meine letzten Worte sollten Sie animieren, sich lieber durch geschickte Mehrleistungen in den Vordergrund zu rücken, anstatt sich auf einen gnadenlosen Preiskampf einzulassen. Ich persönlich merke sehr häufig, dass der Interessent bzw. Kunde nur „eine kleine Aufmerksamkeit“ möchten – Mehrleistungen sind da sehr willkommen!

Gesetze sind allgegenwärtig

Egal durch welche Maßnahmen Sie Ihren Umsatz – respektive Ihren Gewinn – ankurbeln, vergessen Sie nie, dass es Gesetze gibt, die es zu beachten gibt. Vieles ist möglich, aber seien Sie ehrlich zu sich und Ihren Kunden! Im Zeitalter der Onlinemedien sprechen sich gute – noch schneller schlechte – Aktionen rasend schnell rum.

Nutzen Sie Ihre Chancen und Möglichkeiten – bei vielen Messestandbesuchern haben Sie eine Chance, die sich oftmals nicht wiederholt.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Was hindert Interessenten Ihren Prospekt zu lesen? – MesseTipps (28)

Es gibt wohl kaum schlimmere Momente im Geschäftsleben, als dass Sie hochwertige Prospekte von einer Werbeagentur gestalten lassen, eine Druckerei mit der Herstellung beauftragen um dann im Geschäft und auf Messen festzustellen, dass sich niemand für Ihre Informationsmedien interessiert. Erklären Sie das Debakel mal Ihrem Chef.

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Wie so oft im Leben, ist auch der erste Blick auf den Prospekt oder Flyer entscheidend: spricht das Layout an und ist der Inhalt ersichtlich, dann stehen die Chancen um ein vielfaches höher, dass Ihre Prospekte Abnehmer finden – mit den richtigen Augen wahrgenommen werden. Und zwar mit solchen, die ernsthaftes Interesse an Ihrem Produkt oder Dienstleistung haben.

Bis auf eine Handvoll Ausnahmen gilt nach wie vor die Jahrzehnte alte Regel, dass Ihr Hauptprodukt den Katalog zieren soll. Klar ist auch, dass ein Hersteller von Spezialgewerken eventuell das Drumherum skizzenhaft darstellen muss, dass auch der Laie auf Anhieb einen Eindruck erhält, ob diese Informationen im Prospekt für Ihn von Bedeutung sind.

Die Überschrift ist der Knackpunkt

Verfallen Sie aber nicht der Unsitte und räumen Ihrem Firmenlogo den größten und besten Platz auf der Frontseite ein. Die wenigsten Unternehmen sind der breiten Masse so bekannt, dass diese anhand Ihres Logos Rückschlüsse an den Inhalt der Broschüre machen können. Die Platzierung von Logos oder anderen pikanten Firmenangaben hat sich die die rechte Seite bewährt: oben oder unten. Von der Größe maximal die halbe Größe einer Zigarettenschachtel (bezogen auf ein Blatt DIN A4).

Über den Erfolg Ihres Werbemediums entscheidet ganz eindeutig die Überschrift! Wenn der Interessent und Leser direkt einen Bezug zu den Produkten oder Dienstleistungen im Katalog aufbauen kann, dann stehen die Chancen sehr gut, dass Ihre Prospekte in die richtigen Hände gelangen – wortwörtlich!

Dazu bedarf es einer schnell wahrnehmbaren Schriftart und der passenden Schriftfarbe. Bei der Auswahl der Schriftart ist das Ziel schnell erreicht: Arial und Calibri haben sich bewährt – sowohl auf Prospekten für Überschriften wie auch für Produktbeschreibungen.

Für Prospekte kann es keine Normen geben

Bei der Schriftfarbe ist die Wahl schon wesentlich schwieriger: blau und schwarz gehen immer, zeugen aber von wenig Einfallsreichtum. In der Praxis finden sich eben gesagte in Kombination mit orange und grün. So ist es zu empfehlen Textblöcke in schwarz zu drucken und die Zwischen-/Überschriften durch farbliche Akzente hervorzuheben. Diese Vorgehensweise ist auch bei Bildbeschriftungen eine gute Wahl.

Bei allen Definitionen und Empfehlungen ist ein starres Anwenden dieser nicht immer empfehlenswert. Schriften und Texte müssen sich in das Gesamtbild des Informationsmediums einfügen. Oftmals ist es sinnvoller von unbeteiligten Personen neutrale Meinungen zu Les- und Sichtbarkeit einzuholen, anstatt auf irgendwelchen Normen zu bestehen. Schließlich sollen Kunden und Interessenten sich für Ihre Prospekte interessieren …

Weniger ist mehr

Neben der Überschrift kann die Frontseite mit einem kurzen Slogan oder allgemein verständlichen Stichwörtern, die Ihre Produkte spezifizieren, zieren. Zeilenweise Texte stoßen allerdings ab; erwecken den Eindruck von Kompliziertheit.

Auch wenn es anfangs schwer fällt zu glauben, so kann ein Prospekt niemals die komplette Spezifikation mit ausführlichen Detailbeschreibungen eines Produktes enthalten. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ein Prospekt die Neugierde auf weitere Informationen wecken soll – nicht mehr und auch nicht weniger!
Ein Grund mehr Ihre Kontaktdaten gut sichtbar zu platzieren – und zwar mehrfach im Prospekt oder in Ihrem Flyer.

Prospektständer für Messen rundet Gesamtbild ab

Neben dem eigentlichen Prospekt gehört auch ein repräsentativer Prospektständer für Messen zum Gesamtbild. Ihre Prospekte können noch so schön und perfekt sein, wenn diese nicht als solche wahrgenommen werden, hilft all Ihr Engagement nichts.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

Nach der Messe ist vor der Messe – MesseTipps (27)

Die Messe bzw. Ihre Messebeteiligung kann nur so gut und erfolgreich gelingen wie Ihre Vorbereitung ist! So wichtig der Messeauftritt auch sein mag, die Vorbereitung ist einer der wesentlichen Schlüssel zu Ihrem Messeerfolg.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Eine erfolgreiche Messebeteiligung beginnt schon etliche Wochen bevor die Besucher auf Ihren Messestand kommen. Unschwer ist zu vermitteln, dass die Organisation des Messeauftritts eine genaue und detaillierte Planung erfordert. Mit der Festlegung von Messezielen und des Kostenrahmens beginnt die Vorbereitung zum Messeauftritt. Mit Ausarbeitung und Bestellung des Messestandes wird sozusagen der Grundstein gelegt. Aber jetzt fängt die Arbeit erst an: Prospekte aktualisieren, Prospektständer für Messen auf Vordermann bringen, Präsentationen planen sowie die Ausstellungsstücke fertigen, ist alles noch Kleinkram – oftmals Routine!?

Ein Messestand wird nur zum Erfolg, wenn auch das Einladungs- und Besuchermanagement stimmt. Dies kann nie zur Routine werden, da sich zu jeder Messe grundlegende Dinge ändern: ob es Ort, Slogan oder Standort ist. Jede Messe hat auch Ihre Feinheiten, welche bei der Interessenten- bzw. Besucheransprache von großer Bedeutung sind. Es ist nie verkehrt zu beobachten wie die Messegesellschaft bzw. der Veranstalter um Besucher wirbt. Wenn in deren Fachabteilungen keine Vollpfosten sitzen, lohnt es sich an diese Kampagnen anzulehnen. Sicher verrate ich Ihnen kein Geheimnis, wenn ich sage, dass vor Großveranstaltungen sehr viel Geld ausgegeben wird, um herauszufinden, was potentielle Besucher anspricht.

Kundenkontakte sind das Geheimnis

Während Messen begegnen sich viele Menschen. Obwohl virtuelle Zusammenkünfte an der Tagesordnung sind, sitzt es ganz tief in unseren Genen verankert, Menschen ein größeres Vertrauen zu schenken, wenn man den Gegenüber persönlich trifft. Den persönlichen Kontakt kann man durch nichts ersetzen.
Früher war der wöchentliche Markt zur Meinungs- und Interessenbildung von Bedeutung, heute Messen und Ausstellungen. Die modernen Medien wie Internet und Videokonferenzen, können dies keineswegs ersetzen – höchstens ergänzen. Daher ist es umso wichtiger, den persönlichen Terminkalender überwiegend für Kunden und Interessenten frei zu halten.

Mein Kredo ist, dass sich Partnerfirmen und Mitbewerber abends oder zu einer verkürzten Mittagspause treffen können, aber die Kernzeiten sind ausschließlich Ihren Kunden vorbehalten. Behalten Sie im Hinterkopf, dass Sie nur so erfolgreich sein werden, wie Sie Kunden und Laufkundschaft von Ihrem Unternehmen begeistern können.

Messegesellschaften üben sich als Partnervermittler

Immer mehr Messegesellschaften unterstützen Aussteller und Besucher beim Zusammenkommen. Virtuelle Treffen vor der Messe und anhand entsprechender persönlicher Vorlieben bzw. Bedürfnisse des Messebesuchern versuchen die Veranstalter individuelle Messerundgänge inkl. der Terminvereinbarungen auf Messeständen zu planen. Partnervermittlungsportale laufen nach dem gleichen Prinzip ab: Personen mit übereinstimmenden Eigenschaften werden einander vorgeschlagen – verkuppelt.
Dazu bedarf es von beiden Seiten möglichst detaillierte Angaben zum Portfolio bzw. den Erwartungen an den Messebesuch offen zu legen. Niemand soll durch die Filter fallen und unberücksichtigt bleiben.

Oben genannter Service steckt noch in den Kinderschuhen, aber schon in wenigen Jahren wird dies zum Messealltag gehören. Sehr erfolgreich tun unter anderem die Messen drupa und CeBIT diese Dienste bereits anbieten.
Viele Möglichkeiten und Facetten bleiben derzeit noch unberücksichtigt, aber mit dem stetigen Einzug von künstlicher Intelligenz (KI) kann man zum Beispiel auch Besucherströme optimaler verteilen und damit die Auslastung der Messestände kontinuierlicher gestalten. Die Möglichkeiten werde ich in einem meiner nächsten MesseTipps darlegen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius

3 Tipps für mehr Verkäufe auf Messe & Events – MesseTipps (26)

Messe und Events bieten unbeschreiblich viele Möglichkeiten, neue Aufträge anzubahnen und mit Bestandskunden in Kontakt zu bleiben. Wer jedoch seine Interessenten und Bestandskunden nervt oder gar abschreckt, riskiert neben seinem Misserfolg auch böse Gespräche über sich und seine Firma.

Mit diesen drei Messetipps ist Ihr Erfolg fast vorprogrammiert:

* Termine mit Besuchern vorab vereinbaren
* Laufkundschaft nicht warten lassen
* 08/15-Floskeln nicht gebetsmühlenartig runterleiern

Gerade auf Messen haben Sie alle Chancen der Welt Kunden erhaben zu behandeln. Ja, in sozialen Medien und auch im beruflichen Alltag gehen manche persönliche Kontakte oftmals ein wenig unter. Dieses Defizit können wir auf Veranstaltungen bei direkten Gesprächen wieder wettmachen.

Terminabsprachen mit Besuchern vor Messe vereinbaren

Wenn man sich der Tatsache bewusst ist, dass die meisten Besucher in der heutigen schnelllebigen Zeit zumeist nur noch einen Tag auf einer Messe verbringen, dann ist umso verständlicher, dass die Vorbereitung ein Schlüsselelement ist: für Ihren (potentiellen) Kunden und für Sie.

Bieten Sie schon mit dem Einladungsschreiben und auch online auf Ihrer Website die Möglichkeit Gesprächstermine auf Ihrem Messestand fix zu vereinbaren. Manche Messegesellschaften haben auch kostenlose Softwarelösungen, die Sie dabei unterstützen. Datenschutzbestimmungen und die Verwertbarkeit der Daten nach Messeende müssen aber im Vorfeld unbedingt abgeklärt werden.

Floskeln wie „Wir sind immer da“ oder ähnliches, beeindrucken Einkäufer und erfahrene Messebesucher nicht – schrecken eher ab. Es ist vorhersehbar, dass der Messeauftritt nur halbherzig geplant ist und dementsprechend die Kontaktpflege vor Ort verläuft.

Messe ist mehr als nur Smalltalk

An einem Messetag kann man höchstens 10 Gespräche führen, welche über einen Smalltalk hinausgehen. Wenn das Einladungsmarketing und die Kontaktpflege in Ihrem Unternehmen funktioniert, werden hoffentlich weit mehr Besucher am Stand vorbeischauen als Sie ohne Zeiteinteilung betreuen können.

Stellen Sie sich nur mal vor, dass Ihr Hauptkunde am Stand ist und Sie keine Zeit für Ihn haben – ich wäre beleidigt. Dazu sieht die Realität so aus, dass die „Karawane“ weiterzieht und sich eventuell Ihr Mitbewerber auf unerwarteten Besuch von Ihrem Kunden freut. Diese Chance lässt kein Verkäufer unbenutzt.

Erfahrungsgemäß sollte man im 20-Minuten-Rhythmus Termine vereinbaren. Auch wenn so der Terminkalender prall gefüllt ist, bleiben immer mal wieder Zeiten, wo man Laufkundschaft betreuen kann. Lange Pausen und Auszeiten sind auf Messen zu vermeiden – jede Minute ist kostbar! Hält man sich die Investitionen für Standmiete, Kosten für den Messestand und die weiteren Auslagen vor Augen, dann verstehen Sie meine Worte sicherlich.

Laufkundschaft kommt nicht wieder

Auf Messen und Events sind gerade spontane Treffen oftmals von Überraschungen geprägt. Diese Gelegenheiten sollte man sich keinesfalls entgehen lassen. Es ist paradox, aber Laufkundschaft bringt zumindest auf Verbrauchermessen oftmals mehr direkten Umsatz, respektive Gewinn, als Bestandskunden. Aus jedem Standbesucher kann (theoretisch) ein neuer Bestandskunde werden!

Auch wenn Spontanität ab und zu ein wenig Hektik in den Alltag bringt, lohnen sich diese zumeist. Dies ist meine Erfahrung. Sobald jemand merkt, dass sich um ihn gekümmert wird, dann hat man schon einen gewissen Vorteil gegenüber den Anbietern, wo man ein anonymer Interessent ist.

Laufkunden sollte man auf keinen Fall warten lassen. Sie kommen in der Regel nicht wieder. Es bietet sich an, dass z. B. auf einem kleinen bis mittelgroßem Messestand mindestens zwei erfahrene Personen für Gespräche permanent zur Verfügung stehen und dann noch ein sogenannter „Springer“, der einzig und allein die Aufgabe hat, Besucher zu empfangen, Kontaktdaten aufzunehmen und die Personen an den richtigen Ansprechpartner weiterzuleiten. Ist dieser noch in einem Gespräch, bietet Ihr Mitarbeiter ein Getränk oder Snack an. Das Ganze darf aber maximal fünf Minuten dauern.

Werbefloskeln gehören nicht in Kundengespräche

Anstatt gebetsmühlenartig Standardfloskeln Ihrer Marketingabteilung runterzulabern, sollten Sie auf die Wünsche der Interessenten individuell eingehen und den genauen Bedarf ermitteln. Oft ist so, dass der Gesprächspartner mit Ihren Dienstleistungen oder Produkten etwas völlig anderes machen möchte als was er im ersten Moment zu Protokoll gibt. Fragen Sie nach.

Gerade im gemeinsamen Beisammensein können Missverständnisse durch Skizzen, Kataloge und Vorführungen vermieden werden. Beratung war und ist auch im Zeitalter des Internets ein wesentliches Kaufkriterium. In den sozialen Medien kann sich der Besucher zwar grundlegend informieren, aber individuelle Bedürfnisse sind oftmals zu spezifisch. Wenn Sie sich dies bewusst machen, dann verlaufen die Beratungsgespräche schon ganz anders.

Im Regelfall ist es keine böse Absicht, sondern Unwissenheit über die wahren Möglichkeiten Ihres Portfolios. Ich führe keine Strichliste, aber bestimmt in der Hälfte der Fälle, kann ich Interessenten ein passenderes Produkt anbieten als ursprünglich angefragt wurde. Nutzen Sie die Chance und überlassen Sie Messeerfolge nicht Ihren Mitbewerbern.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihr
Christian Junius